Bei Schlemmer ist globaler Umweltschutz Ehrensache


München, 02 Aug. 2018

Gestern, am 1. August war es wieder soweit: Die nachhaltig nutzbaren Ressourcen unserer Erde für das Jahr 2018 sind bereits verbraucht. Die weiteren fünf Monate leben wir sozusagen auf Kredit. Der „Earth Overshoot Day“ (Erdüberlastungstag) bringt diesen Zeitpunkt - zum Ausdruck. Er findet jedes Jahr etwas eher statt und macht so unmissverständlich auf die beunruhigende Entwicklung aufmerksam. Laut Forschungsorganisation Global Footprint Network, die diesen Tag ins Leben gerufen hat, nutzt die Menschheit aktuell mehr natürliche Ressourcen als unser Planet dauerhaft zur Verfügung stellen kann. Weltweit gibt es bereits viele Menschen und Projekte, die hier eine Wende vorantreiben wollen, jedoch ist der Wirkungsgrad oftmals limitiert.  Daher sind insbesondere global agierende und produzierende Unternehmen gefordert, diese besondere Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu unterstützen.


Umweltschutz, Nachhaltigkeit und der gewissenhafte Umgang mit natürlichen Ressourcen sind Leitbilder, die das Technologieunternehmen Schlemmer lebt und gezielt umsetzt.  „Umweltschutz beginnt bereits bei der Entwicklung unserer Produkte und der Materialauswahl für unsere Kunden“, erklärt Josef Minster, CEO der Schlemmer Group. 


Unter dem Aspekt der Ressourcenschonung setzt die Schlemmer Group bei der Produktion verstärkt Regranulate ein. Das sind verarbeitete hochwertige thermoplastische Kunststoffe, die nachhaltig aufbereitet und dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt werden. Das Ergebnis ist eine verbesserte Ökobilanz mit qualitativ gleichwertigen Endprodukten. Der Anteil von verarbeiteten Regranulaten lag bei der Gesamtproduktion der Firma Schlemmer im letzten Jahr bei insgesamt 17 Prozent - Tendenz stark steigend. Im Jahr 2018 werden mit diesem Prozess 15.000 Tonnen CO2 eingespart, welches den Ausstoß von 7.500 PKWs, bei einer Fahrleistung von ca. 15.000 km/Jahr, neutralisiert.

 

Mit nachhaltigen Technologien, wie dem MuCell®- Leichtbau-Verfahren, verringert Schlemmer zudem den Materialeinsatz und das Gewicht von Bauteilen um bis zu zehn Prozent. Das etablierte Spritzgussverfahren dient der Herstellung passgenauer Kunststoffbauteile auf Basis mikrozellularer Schaumstrukturen. Dank der hohen Formstabilität der Bauteile resultiert eine erhöhte Lebensdauer der Produkte.

 

Im Fokus der Energieoptimierung agiert u.a. auch das Joint Venture Luma-Tec der Schlemmer Group. Dort werden die zur Produktion benötigten Maschinen und Anlagen spezifisch optimiert und kontinuierlich weiterentwickelt. So wurde bei der Entwicklung der Thermoöfen von der ersten zur dritten Generation eine Energieeinsparung von 60 Prozent erreicht. 

 

„Wir hoffen, künftig auch mit weiteren Ideen zur Trendwende beitragen zu können“, so Josef Minster. „Umweltschonende Fertigungsverfahren, Recyclingaspekte und energiesparende Technologien bilden in allen unseren Niederlassungen und Produktionsstätten das magische Dreieck, an dem sich jede unserer Produktinnovationen zu messen hat.“

 


 

Head of Marketing, PR & Communications

Stefanie Deepe

Einsteinring 10
85609 Aschheim

+49 8121 804 - 1520
stefanie.deepe@schlemmer.com